Presseartikel
der SPD Kornburg
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
auf dieser Seite finden Sie interessante
Presseartikel der SPD Kornburg,
veröffentlicht im Mitteilungsblatt Kornburg -
Worzeldorf, im Meier-Magazin, im Schwabacher Tagblatt oder im Nürnberger
Anzeiger.
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Die Berichte von Herrn
Stadtrat Harald Dix mit Berichten aus dem Rathaus, aus Kornburg, aus Nürnberg
und
aus dem Landtag finden Sie auf der Seite "Informationen Ihres Stadtrats
Harald Dix"
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September 2011, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
Trauer um die Opfer von Utoya
und Oslo
Die Anschläge und Attentate in Oslo haben uns schockiert. Die besonnene Reaktion der norwegischen Bevölkerung verdient unser aller höchsten Respekt!
Wer würde in solchen Augenblicken nicht zuerst an Rache denken? Aber einer demokratischen und weltoffenen Gesellschaft stünde das schlecht zu Gesicht. Hier zeigt sich, wie weit die Norweger in puncto Toleranz und gelebtem Miteinander sind. Das ist Globalisierung im besten Sinne: Menschen zu integrieren, d.h. in die eigene Gesellschaft aufzunehmen und sie teilhaben zu lassen an Wohlstand und einem besseren Leben.
Viele von uns dachten bei diesen Anschlägen sicherlich zunächst an einen fanatisierten, fundamentalistisch irregeleiteten Moslem. Dass diese Anschläge von einem so genannten Nationalisten minutiös geplant und verübt sein könnten, dies kam sicher kaum jemandem in den Sinn. Diese Gefahr von rechts, gegen die die SPD schon seit langem kämpft, wird oft unterschätzt. Deutschland, das selbst schlimmste Erfahrungen mit nationalistischen Politikern machen musste, muss alles in seiner Macht Stehende tun, um solches Gedankengut nicht wieder neu aufflammen zu lassen. Geistige Brandstifter gibt es auch heute in Deutschland wieder zu Genüge, allen voran Herr Sarrazin, dessen moslemische Vorfahren vor Jahrhunderten selbst als Migranten – das jedenfalls legt sein Nachname nahe – in Deutschland Zuflucht fanden. Welch ein Hohn, dass ausgerechnet er sich erlaubt, über heutige Migranten den Stab zu brechen!
Die SPD Kornburg ist sehr zufrieden, dass in unserem Ort Toleranz groß geschrieben wird:
1. Die Martin-Luther-King-Schule erzieht die Grundschüler im Geiste der Toleranz und legt im Sinne Martin Luther Kings Wert auf gleiche Bildungschancen für alle.
2.
Der SPD-OV wählte in diesem Jahr Dr.
3.
Der
4. Die Kirchen praktizieren Toleranz und Weltoffenheit schon lange: In der Kath. Gemeinde Maria Königin ist nun schon der zweite Migrant seelsorgerisch tätig.
5. Der Verein EuroGuinée e.V. ist in Kornburg ansässig und engagiert sich für Völkerverständigung und Entwicklungshilfe.
Wir von der SPD Kornburg setzen uns auch in Zukunft für ein tolerantes Miteinander ein.
Helfen Sie ganz persönlich mit, dass sich alle Bürger hier wohl fühlen!
Schließlich hat jeder von uns in seiner Ahnenreihe einen oder mehrere Migranten!
Dr.
SPD-Vorsitzender Kornburg
Juli 2011, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
SPD Ortsverein Kornburg
Raus
aus der Atomkraft! Energieversorgung umbauen
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in der deutschen Gesellschaft scheint nach
der fatalen Reaktor-Katastrophe im japanischen Fukushima ein Umdenken eingesetzt
zu haben. Selbst die Schwarz-Gelbe Bundes- als auch Landesregierung
scheint keinen wirtschaftlichen Druck oder Lobbyismus mehr vor
die Gesundheit und Unversertheit der Bürgerinnen und
Bürger stellen zu können.
Das war letztes
Jahr noch anders. Trotz des schon 2002 geschlossenen Atomkonsens der Rot-Grünen
Koalition entschied man sich, die Laufzeiten der jüngsten
Atomkraftwerke noch ein weiteres Mal um Jahre zu verlängern. Diese
Laufzeitenverlängerung erweist sich heute – im Anbetracht der neuesten
Entwicklungen – als der größte Fehler, den die Bundesregierung bisher
gemacht hat. Nun heißt es Verantwortung für diesen Fehler zu übernehmen, die
Verlängerung zurückzunehmen und in die Entwicklung von alternativen
Energiequellen zu investieren.
Doch der Umbau der
Stromversorgung von zentralen Atomkraftwerken hin zur Versorgung durch
dezentral gelegene, regenerative Energieträgern bringt neue
Herausforderungen mit sich. Vor allem ist ein konsequenter und nachhaltiger
Ausbau der Stromnetze auf nationaler und internationaler Ebene vonnöten. Zudem
muss eine optimale Einbindung der dezentralen Energieerzeugung in das heutige
Stromnetz gewährleistet werden.
Die Netzlandschaft
von morgen wird also vollkommen anders aussehen müssen - das macht
eine mutige und zukunftsgewandte Infrastrukturpolitik nötig. Im Rahmen
dieser neu zu schaffenden Infrastruktur sollte auch die Entwicklung neuer
Speichertechnologien vorangetrieben werden, um Überschussstrom zu puffern.
Diesen
Zukunftsaufgaben ist sich die SPD Kornburg und die SPD-Stadtratsfraktion
bewusst.
Ihre SPD Kornburg
Dr. Abdoulaye Diallo
April 2011, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
Ein „Schwarzer“ ist jetzt Chef
der „Roten“
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das Jahr 2011 begann mit Neuwahlen in allen
Nürnberger SPD Ortsvereinen, auch in Kornburg. Als neuer Vorsitzender wurde Dr.
Abdoulaye Diallo, Volkswirt, gewählt, seine beiden Stellvertreter
Gemeinsam mit Stadtrat Harald Dix wurden in
den letzten Jahren viele Ideen entwickelt, gemeinsam in der SPD Fraktion
beraten und anschließend im Stadtrat beschlossen.
Lärmschutz
Auf Vorschlag des
Oberbürgermeister, der SPD und des Kämmerer wird der städtische Lärmschutzwall
in Kornburg im Jahr 2011 fertig gestellt.
Fußgängerquerung
Durch Unterstützung
der SPD hat der Verkehrsausschuss die Fußgängerquerung Kornburger Hauptstraße
Höhe Kalkgrubenweg/Keilstraße mit einer Mittelinsel beschlossen.
Kinder- und Jugendtreff „Blechbüchse“
Nach einigen Monaten
Vorbereitung durch die „Initiative Blechbüchse“ gibt es wieder einen Kinder-
und Jugendtreff. Die SPD hatte 2009 zur Behandlung im Jugendhilfeausschuss
einen Antrag gestellt.
Desweiteren wurden
auch Schule, Kindergarten und Vereine unterstützt.
Insgesamt hat die Stadt Nürnberg auf Antrag der SPD für
diese Maßnahmen in Kornburg über 1,3 Millionen Euro in Infrastruktur
investiert.
Diese Ergebnisse
können sich sehen lassen, aber es gibt noch einiges zu tun.
Die SPD Kornburg hat
in den nächsten Monaten und Jahren viel vor. Der öffentliche Nahverkehr muss auch
Kornburg attraktiv anbinden, die Breitbandversorgung mit DSL muss verbessert
werden und das Baugebiet Bruckweg Nord muss weiter entwickelt werden.
Das selbst gesteckte
Ziel, das Beste für Kornburg zu tun und zu erreichen, können wir nur zusammen
mit dem Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und der SPD-Stadtratsfraktion
schaffen.
Das übergreifende
Ziel unserer Arbeit ist die Lebensqualität vor Ort zu
verbessern. Hier spielen Chancengleichheit, soziale Gerechtigkeit und
Integration eine wichtige Rolle. Zur lebenswerten Gestaltung braucht es nicht
nur die Bereitschaft auf allen Seiten, Argumente auszutauschen und aufzunehmen,
sondern auch den Willen, gemeinsam anzupacken. Für uns ist dies Verpflichtung,
weiter im Dialog zu bleiben.
Ihre SPD Kornburg
Dr. Abdoulaye Diallo
Pressemitteilung der SPD-Stadtratsfraktion vom 4. Februar 2011: Schnellere Internetanschlüsse
SPD STADTRATSFRAKTION NÜRNBERG
Stadt reagiert auf SPD-Kritik
Maßnahmen für schnellere
Internet-Anschlüsse geplant
Auf Anstoß der SPD-Fraktion
will die Stadt Maßnahmen ergreifen, um schnelle Internetverbindungen im ganzen
Stadtgebiet verfügbar zu machen. Derzeit sind einige Gebiete von einem schnellen
Zugang zum Internet abgekoppelt. Dies geht aus einer Antwort der
Stadtverwaltung auf eine Anfrage der SPD-Stadtratsfraktion hervor. Speziell in
den Ortsteilen Kornburg, Greuth und Birnthon stehen für die Nutzer nur sehr langsame
Verbindungen bereit. Auch in den Gewerbegebieten Schmalau
und Saganer Straße in Altenfurt entsprechen die
Nutzungsgeschwindigkeiten keineswegs mehr dem heutigen Standard. „Anwendungen,
die in der Innenstadt in sekundenschnelle
funktionieren, können in diesen Gebieten bis zu einer halben Stunde in Anspruch
nehmen“, erläutert SPD-Stadtrat Harald Dix, der als Kornburger aus eigener
täglicher Erfahrung weiß, wovon er spricht.
„Für die Unternehmen ist es ein
echter Standortnachteil, wenn Kundenanfragen nur im Schneckentempo bearbeitet
werden können“, fügt der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Thorsten
Brehm hinzu. Die Stadt will deshalb auf die SPD-Kritik reagieren und plant
Initiativen. Das Problem ist jedoch, dass für die privaten Netzbetreiber ein
Ausbau oft nicht rentabel ist. Die Telekom rechnet etwa für das Gewerbegebiet
in Altenfurt mit Kosten von rund 230.000 Euro, um eine DSL-Leitung zu verlegen.
Weil die Leitung nur für 70 Anschlüsse benötigt wird, würden die Einnahmen, die
Telekom dann erzielen könnte, nicht mal ausreichen, um die Betriebskosten zu
decken.
„In diesen Fällen ist ein Zuschuss zu den Investitionskosten durch die öffentliche Hand möglich“, erklärt Dix. Die SPD hat die Stadt beauftragt, Fördermöglichkeiten des Freistaates hierfür auszuloten. Viele Fördertöpfe sind auf ländliche Regionen beschränkt und kommen für Nürnberg nicht in Betracht. Aus der „Breitbandinitiative Bayern“ könnte die Stadt allerdings bis zu 100.000 Euro für den Netzausbau erhalten.
Voraussetzung ist, dass die
Stadt einen so genannten Breitbandpaten benennt, der als Ansprechpartner für
Firmen, Bürger und Anbieter fungiert. Zusätzlich müssen Analysen über den
Bedarf und die Anbieter durchgeführt werden. Erst danach kann die Telekom oder
ein Wettbewerber mit dem Netzausbau beauftragt und der Zuschuss beim Freistaat
beantragt werden. „Dieses Verfahren wollen wir nun durch einen Beschluss im
Wirtschaftsausschuss einleiten. Damit gibt es keine sofortige Abhilfe, aber
immerhin die berechtigte Hoffnung, dass sich etwas tut“, stellt SPD-Stadtrat
Thorsten Brehm fest.
Nürnberg, 4. Februar 2011
November 2010, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
Die SPD Kornburg informiert
Schnellbus für
Kornburg - kürzere Fahrzeit ohne Nachteile für südliches Stadtgebiet
Die SPD Kornburg wollte die Busanbindung für den Nürnberger Süden verbessern. Dazu sollte die Fahrzeit der Buslinie 651, die zwischen Nürnberg und Schwand / Allersberg verkehrt, verkürzt werden. Weil hierzu eine veränderte Linienführung nötig ist, hatte ich um eine Prüfung für den Verkehrsausschuß gebeten.
Untersucht werden sollte, ob es möglich ist, die Busse der Linie 651 zwischen Worzeldorf und der U-Bahnstation Bauernfeindstraße als Schnellbusverbindung einzusetzen. Momentan fahren die Busse von Kornburg zur U-Bahnstation Frankenstraße. Für diese Strecke benötigt der Bus rund 25 Minuten. Wer von Kornburg bis zum Hauptbahnhof will, ist etwa ein halbe Stunde unterwegs. Diese Fahrzeit könnte um die Hälfte reduziert werden, wenn der Bus ab Worzeldorf auf direktem Weg über die Münchener Straße zur U-Bahnstation Bauernfeindstraße geführt wird.
Hier die Antwort der VAG und der Verwaltung zu unseren
Anliegen:
„Im Regionalen Nahverkehrsplan, mit dessen Erarbeitung der VGN beauftragt ist, wird
festgestellt, dass die Linie 651 für die Nürnberger Stadtteile von Bedeutung ist, da die
Linie 651 das Angebot der Linie 51 verdichtet. Bereits im Rahmen der Angebotsprüfung
des gesetzlichen Nahverkehrsplans der Stadt Nürnberg ist außerdem festgehalten, dass
die Linien 51/651 als Zubringerlinien der U1 fungieren und am zentralen
Umsteigeknoten Frankenstraße vielfältige Anschlussmöglichkeiten bieten. Für die
Haltestelle Bauernfeindstraße bestünde nur noch eine Umsteigemöglichkeit zur U1, so
dass zahlreiche Fahrgäste gegenüber heute bei jeder Fahrt einmal mehr umsteigen
müssten.
Die Haltestellenlage für Busse ist an der Bauernfeindstraße ungünstig zum U-Bahnhof-
Zugang gelegen. Die Wegeführung ist suboptimal und es müssen aufgrund der
Fußwegeentfernung grundsätzlich längere Umsteigezeiten angesetzt werden als an der
Frankenstraße.
Ein möglicher Reisezeitgewinn einer Führung der Buslinie 651 zur Bauernfeindstraße
wird in der Regel subjektiv überschätzt. Z.B. würde sich die Reisezeit bei der
Verbindung von Kornburg Mitte zum Hauptbahnhof von 33 Minuten nur auf 26 Minuten
reduzieren. Die Strecke zur Bauernfeindstraße führt weitgehend an unbewohnten
Flächen entlang und würde an den wenigen hier gelegenen Haltestellen in der Regel nur
selten halten, so dass durch einen Expressbus hier kein zusätzlicher Zeitgewinn
realisierbar wäre.
Aus Sicht der VAG ist das Wenden an der Bauernfeindstraße im vertakteten
Linienverkehr problematisch. Auch das Ausfahren aus der Haltestelle Bauernfeindstraße
in der Münchener Straße wird von der VAG infolge der hohen Geschwindigkeiten auf der
Rechtsabbiegerspur zur Otto-Bärnreuther-Straße aus Gründen der Verkehrssicherheit
als sehr kritisch bewertet.
Mit der Linie 53 aus Kornburg und Worzeldorf nach Langwasser Mitte bestand für fast 10
Jahre bereits ein attraktives Alternativangebot zur Buslinie 51/651. Entgegen den
Erwartungen wurde diese nur sehr gering in Anspruch genommen und deshalb wieder
eingestellt.
Fazit:
In der Gesamtbetrachtung von Umsteigemöglichkeiten, finanziellem Aufwand, Akzeptanz bei den Fahrgästen und technischer Details ist der geringfügige Reisezeitgewinn der vorgeschlagenen Routenänderung der Linie 651 bis zur Bauerfeindstraße nicht ausschlaggebend. Das aktuelle Angebot der Linie 51/651 entspricht der vorhandenen Nachfrage bereits optimal.“
Routenoptimierung des Nightliners
378 Bürgerinnen und
Bürger haben bei einer Unterschriftensammlung die Forderung, dass die Route des
Stadtbusses N5 (Nightliner) von Nürnberg Worzeldorf
Feuerwehrhaus bis zur Haltestelle Nürnberg Kornburg Schleife verlängert wird,
unterstützt.
Durch diese
Maßnahme wäre die Fahrzeit vom Hauptbahnhof nach Kornburg mit dem N5 in ca. 27
Minuten wesentlich kürzer als mit dem N6 in ca. 47 Minuten. Die
Unterschriftenlisten wurden von der SPD Kornburg den Verantwortlichen der VAG
übergeben.
Zusätzlich habe ich
einen Antrag an den Verkehrsausschuß gestellt, die
Linienführung des Nightliners N5 zu ändern und in die
Nachbargemeinden zu verlängern.
Als Ergebnis des
Abstimmungsprozesses im Landkreis Roth wird das bereits bestehende
Angebot von
Anrufsammeltaxis beibehalten werden. Ein zusätzliches NightLiner-Angebot
ist derzeit nicht vorgesehen. Der Markt Schwanstetten
hatte aber Interesse geäußert, das Angebot des NightLiners
N5 zumindest bis Schwanstetten fortzuführen.
Nach dem Votum des
Rats der Gemeinde Schwanstetten vom 29.06.2010 soll
nun zum Fahrplanwechsel 2010/2011 im Dezember 2010 ein Anschluss mit einem
zuschlagspflichtigen Anrufsammeltaxi ab Worzeldorf nach Schwanstetten
– ohne Andienung von Kornburg –
ermöglicht werden. Von den NightLiner-Abfahrtszeiten
am Nürnberger Hauptbahnhof um 2.00 und 3.00 Uhr ausgehend, wird nach
telefonischer Voranmeldung unter Nachlösen mindestens eines Einzelfahrscheins
eine direkte Verbindung von Worzeldorf nach Schwanstetten
angeboten.
Die Realisierung
der Routenänderung des N5 hängt letztendlich ab von der Bereitschaft der
Gemeinden im Landkreis, sich hier finanziell zu engagieren. Vielleicht ist in
Zukunft doch noch eine Veränderung möglich.
Ihr Harald Dix
Stv. Vorsitzender des SPD Ortsvereins Kornburg
0163 729 77 81
Oktober 2010, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
Die SPD Kornburg informiert
Herausforderungen
fürs Stadtklima
Wie können und müssen sich Städte auf veränderte Klimabedingungen einstellen?
Diese Frage machte die SPD-Stadtratsfraktion zum Thema einer Veranstaltung
ihrer Reihe „neu-N“. Vera Lorke, Klimaexpertin vom Deutschen Institut für
Urbanistik, präsentierte hierzu Ansätze, die in einem Forschungsprojekt im
Ruhrgebiet untersucht worden sind. „Städte haben durch ihre dichte Bebauung
spezielle Problemfelder, wie Hitzestaus oder einen schwachen Luftaustausch.
Steigen infolge des Klimawandels die Temperaturen und Wetterextreme,
verschärfen sich diese Probleme“, erläuterte die Klimaspezialistin. Gerald
Raschke, planungspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion erinnerte
daran, dass in diesem Sommer alle 25 Fahrzeuge zur Bewässerung der städtischen
Grünanlagen im Dauereinsatz waren.
Die Folgen des Klimawandels werden also auch bei uns bereits zu spüren
sein. Für die Stadtplanung gilt es daher, diesem Umstand Rechnung zu tragen.
Ziel muss es sein, Belastungen für die Einwohner entgegen zu wirken.
Gleichzeitig gilt es, mögliche Schäden, etwa durch Unwetter oder Hochwasser,
schon im Vorfeld zu minieren und sich auf Probleme vorzubereiten. So können bei
starken Regenfällen die Kapazitäten der Abwasserkanäle schnell erreicht sein.
„Hier können Zwischenspeicher helfen. Aber auch der Rückbau von versiegelten
Flächen trägt dazu bei, mehr Regen versickern lassen zu können. Dadurch muss
weniger Wasser in die Kanäle geleitet werden“, verdeutlichte Vera Lorke.
Der Leiter des Stadtplanungsamtes Josef Weber sieht Nürnberg hierfür
bereits gut aufgestellt. Die Stadt beteiligt sich an einem bundesweiten
Forschungsvorhaben, bei dem die Temperaturentwicklung in der Weststadt
untersucht wird und Maßnahmen gegen eine Überhitzung vorgeschlagen werden.
Das im
Kornburger Norden geplante Baugebiet dient zudem als Modellsiedlung, um durch
helle Straßenbeläge, viel Grün und eine günstige Anordnung der Häuser ein
möglichst günstiges Klima für die künftigen Bewohner zu schaffen.
Für mich war die Veranstaltung und Diskussion mit den rund 60 Gästen der Auftakt zu einem Prozess, der bundesweit und in Nürnberg erst in Gang kommt. Schritt für Schritt müssten die positiven Effekte von Fassadenbegrünungen oder anderen Maßnahmen vermittelt und angenommen werden. Die SPD-Stadtratsfraktion will daran mitarbeiten, die notwendige Akzeptanz für Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel zu gewinnen.
Ihr Harald Dix
Stv. Vorsitzender des SPD Ortsvereins Kornburg
0163 729 77 81
September 2010, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
Die SPD Kornburg informiert
Die
schwere Wirtschaftskrise ist gestoppt. In vielen Nürnberger Betrieben gehen
Auftragseingänge und Produktion nach oben. Kurzarbeit wird zurückgefahren. Das
ist erfreulich.
In anderen Betrieben aber sind Auftrags-
und Kapitaldecke noch immer dünn und Arbeitsplätze gefährdet. Deshalb bleibt
für mich, die SPD und die Gewerkschaften eine der wichtigsten Aufgaben:
Arbeitsplätze und Einkommen sichern.
Die Ursachen der Krise sind nicht
beseitigt. Die Finanzmärkte wurden nicht an die Kandare genommen, die Managervergütungen
nicht an langfristigen Zielen ausgerichtet und die Binnennachfrage ist schwach.
Alte Ideologien und Konzepte, die die Krise verursacht haben, werden sogar aus
der Versenkung geholt. Die Verursacher der Krise trumpfen auf. Es soll
weitergehen wie vor der Krise.
Das zeigt: Eine Wende zum Besseren ist
kein Selbstlauf. Ein Kurswechsel in Wirtschaft und Politik muss erstritten
werden. Dies erreichen wir nicht an einem Tag. Für diese Auseinandersetzung
brauchen wir einen langen Atem.
Eine aktuelle Herausforderung ist: Wir
müssen die ausufernde Leiharbeit begrenzen. Wir brauchen faire Bedingungen. Für
gleiche Arbeit muss es gleiches Geld geben. „Heuern und Feuern“
nach Auftragslage darf nicht zum Alltag in den Nürnberger Betrieben werden. Und
wir wollen verhindern, dass mit Leiharbeit die Tarifverträge unterlaufen
werden.
Die Jungen dürfen nicht Verlierer der
Krise sein: Mehr Ausbildungsplätze, Übernahme nach der Ausbildung, gleiche Bildungschancen
und nach dem Abschluss bezahlte und sichere Arbeit sind unser Ziel. Die Rente
mit 67 muss weg. Sie bestraft die Älteren und verweigert den Jüngeren den
Einstieg ins Berufsleben.
Wir brauchen eine gerechte Finanzierung
des Sozialstaats. Hohe Einkommen und Vermögen sind stärker zu besteuern.
Spekulative Geldanlagen in Hedge-Fonds und andere
windige Geschäfte müssen gestoppt werden. Für diese Ziele wollen wir uns
einsetzen. Die Politik muss die Interessen der großen Mehrheit vertreten und
nicht die Wünsche einer privilegierten Minderheit. Ein „Weiter so“ darf es
nicht geben. Das führt in die nächste Krise.
Ihr
Harald Dix
Stv.
Vorsitzender des SPD Ortsvereins Kornburg
0163
729 77 81
Juni 2010, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
Die SPD Kornburg informiert
SPD Stadtratsfraktion im Nürnberger Rat hat einen
neuen Fraktionsvorstand
Nach zwölf Jahren als
Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion hat Gebhard Schönfelder nicht mehr für
den Fraktionsvorstand kandidiert. Er hat ideenreich und souverän die Politik im
Nürnberger Rat mit geprägt. Vieles, was er erreicht hat, ist eng in der
Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Uli Maly entstanden.
Als neuen Vorsitzenden der SPD-Stadtratsfraktion
wurde Christian Vogel mit breiter Mehrheit gewählt. Er erhielt 31 Stimmen bei 2
Enthaltungen. Dies entspricht einer Zustimmung von 94 Prozent. Vogel dankte der
Fraktion für den erwiesenen Vertrauensvorschuss und würdigte die herausragende
Arbeit von Gebhard Schönfelder, der im Stadtrat bleiben wird.
Die drei bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden
Gabriele Penzkofer-Röhrl, Dr. Anja Prölß-Kammerer und
Lorenz Gradl wurden in ihren Ämtern bestätigt. Thorsten Brehm, jüngstes
Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion, rückt als neues Mitglied in den Fraktionsvorstand
auf. Er setzte sich mit einer Mehrheit von einer Stimme gegen Gerald Raschke
durch. Die Amtszeit des neuen Fraktionsvorstandes begann am 1. Mai 2010 und
endet am 30. April 2012.
Der neue Vorsitzende Christian Vogel ist in
Nürnberg geboren und wohnt in Ziegelstein. Er machte eine Lehre als Groß - und
Außenhandelskaufmann und eine Weiterbildung zum Handelsfachwirt und
Personalfachwirt.
Seine größte Leidenschaft: Fußball und der 1.FCN.
Seit 1983 ist Christian Vogel aktiver Fußballschiedsrichter.
Seine Schwerpunkte für den Stadtrat:
Eine sachliche und vernünftige Haushaltspolitik,
sowie eine ausgeglichene Stadtentwicklung. Für letztere werden sich in den
nächsten Jahren viele Möglichkeiten bieten, zum Beispiel auf ehemaligen
Bahnflächen oder durch eine Aufwertung des Hauptmarktes. Hier will er dazu
beitragen, das historische Nürnberg zu erhalten und das moderne Nürnberg zu
gestalten.
Ihr
Harald Dix
Stv.
Vorsitzender des SPD Ortsvereins Kornburg
0163
729 77 81
April 2010, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
SPD Kornburg informiert
Fairness auf dem Arbeitsmarkt
In Deutschland nehmen unsichere Arbeitsverhältnisse, Lohndumping und Chancenlosigkeit
von Langzeitarbeitslosen immer mehr zu. Der Arbeitsmarkt ist in Unordnung. Deshalb hat
das SPD-Präsidium Vorschläge vorgelegt, die wieder für faire Verhältnisse auf dem
Arbeitsmarkt sorgen sollen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen anständige
Löhne und Mindestlöhne. Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind, brauchen neue
Chancen und eine Absicherung, die ihre Lebensleistung anerkennt.
Leiharbeit darf nicht länger zu Lohndrückerei führen. Deshalb müssen wir die
bisherigen Regelungen korrigieren. Für alle Leiharbeitnehmer muss nach kurzer Einarbeitungszeit der Grundsatz ohne Ausnahme gelten: Gleiches Geld für gleiche Arbeit.
Befristete Arbeitsverträge. Die Möglichkeit, Arbeitsverhältnisse ohne sachliche
Gründe zu befristen, muss wieder abgeschafft werden.
Mitbestimmung. Wir wollen die Mitbestimmung ausbauen. Die paritätische
Mitbestimmung soll bereits in Unternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten greifen.
Gute Löhne. Ordentliche Arbeit muss anständig entlohnt werden. Deshalb müssen
die Löhne in den kommenden Jahren wieder stärker ansteigen.
Mindestlöhne. Als untere Lohngrenze fordern wir einen gesetzlichen Mindestlohn
von 8,50 Euro.
Sozialer Arbeitsmarkt. Wir wollen die öffentlich geförderte Beschäftigung ausbauen
und damit 200.000 Arbeitslosengeld-II-Empfängern mit besonders schlechten
Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt neue Beschäftigungsmöglichkeiten bieten.
Arbeitslosengeld I. Wir wollen die Bezugsdauer von ALG I bis zu sechs Monate
verlängern, wenn die Betroffenen an einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme
teilnehmen. Bei besonders anspruchsvollen Maßnahmen kann die Bezugsdauer auch
um 12 Monate verlängert werden.
Arbeitslosengeld II. Wer ALG II bezieht, soll nicht mehr um seine angesparte Lebensversicherung oder sein Einfamilienhaus fürchten müssen. Deshalb soll Vermögen
künftig nicht mehr auf den Bezug von ALG II angerechnet werden. Dies gilt nicht für
Einnahmen aus Vermögen. Außerdem wollen wir den Übergang vom ALG I auf das ALG II so gestalten, dass diejenigen, die vorher lange beschäftigt waren, mehr erhalten, als diejenigen, die nur kurz oder gar nicht beschäftigt waren. So wird die Lebensleistung jedes Einzelnen angemessen berücksichtigt.
Ihr Harald Dix
Stv. Vorsitzender des SPD Ortsvereins Kornburg
0163 729 77 81

März 2010, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
SPD Kornburg informiert
Genehmigung des Haushaltes 2010 durch die Regierung von
Mittelfranken
Die SPD Kornburg begrüßt die Genehmigung des städtischen Haushaltes 2010 durch die Regierung von Mittelfranken.
Wir sehen darin die Anstrengungen des Stadtkämmerers Harald Riedel und des Stadtrates bestätigt,
auch in finanziell schwierigen Zeiten sowohl zu sparen als auch gleichzeitig in Bildung zu investieren.
Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung und der politischen Kulisse gehen wir von einem noch lösbaren Jahr 2010 aus,
sehen aber für 2011 und 2012 unter anderem wegen der geringen Rücklagen schwierige Zeiten auf die Stadt zukommen.
Die Steuereinbrüche, insbesondere bei der Gewerbesteuer, aber auch bei der
Einkommenssteuer, hervorgerufen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise belasten den
städtischen Haushalt bis an seine Grenzen. Dass es trotzdem gelungen ist, das riesige
Investitionsprogramm für Schulen und Kinderbetreuung für die Zukunft abzusichern, ist
auch das Ergebnis bisheriger Konsolidierungsbemühungen. Das Sparen bleibt als
Aufgabe für die Zukunft bestehen. Nicht anders sind die Auflagen der Regierung von
Mittelfranken zu verstehen, die unmissverständlich die Stadt und den Stadtrat
auffordern, die bisherigen Konsolidierungsvorgaben zu verstärken. So muss das 50-
Millionen-Sparpaket laut Regierung, um weitere 20 Millionen aufgestockt werden.
Die versteckte Drohung der Regierung von Mittelfranken 2011, 2012 den Haushalt bei
einer weiteren negativen Entwicklung nicht genehmigen zu wollen, ist eine Frage des
Stiles. Schließlich ist die momentane Finanz- und Wirtschaftskrise für die aktuellen
Turbulenzen beim Haushalt verantwortlich.
Ihre Folgen werden
durch die CDU/ CSU/FDP-Regierung und deren aktuelle Steuerbeschlüsse noch
verschärft.
Sie haben zur Folge, dass die Einnahmen der Städte aus der Einkommenssteuer sinken werden. Auch die Absicht die Gewerbesteuer zu „reformieren“, bedroht die Einnahmen der
Städte und Gemeinden. Somit sind zukünftig wichtige Projekte wie Schulen und Kindergärten gefährdet.
Ihr Harald Dix
Stv. Vorsitzender des SPD Ortsvereins Kornburg
0163 729 77 81
Februar 2010, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
SPD Kornburg informiert
Die Bundesregierung will
die Laufzeiten der Atomkraftwerke erst einmal unbegrenzt verlängern. Das gilt
auch für alte Pannenmeiler, die längst abgeschaltet werden sollten. Der Deal
des Kanzleramts mit der Atomindustrie kommt nicht überraschend, hat doch
Umweltminister Norbert Röttgen einen Atom-Hardliner
zum obersten Reaktoraufseher im Land gemacht.
Bundesregierung und die Atomstromkonzerne sind sich offenbar einig. Einem Bericht des "Spiegel" zufolge verspricht Schwarz-Gelb der Branche, dass sie bis auf weiteres alle AKWs am Netz lassen können. Auch alte Schrott-Reaktoren, die nach dem Atom-Konsens in nächster Zeit abgeschaltet werden müssten – etwa Neckarwestheim 1 und Biblis A. Darauf haben sich nach Informationen des Nachrichtenmagazins die Atom-Wirtschaft und die Bundesregierung geeinigt.
Damit gewinnen die AKW-Betreiber die nötige Zeit, bis das von der Regierung für Oktober angekündigte Energiekonzept steht. Und Schwarz-Gelb muss den Menschen vor der NRW-Wahl nicht verbindlich erklären, warum sie auch langfristig auf Atom setzt, statt die Zukunftsbranche der erneuerbaren Energien zu fördern.
Profite der Atomindustrie über Sicherheit der Bevölkerung
gestellt
Dabei ist nirgendwo blinde Lobbypolitik so gefährlich wie bei der Atomkraft. Wer die alten Pannen-Meiler wie Biblis A unbegrenzt am Netz läßt, setzt die Profite der Atomindustrie über die Sicherheit der Bevölkerung. Als Umweltminister hatte Sigmar Gabriel erfolgreich entsprechende Versuche der Atomwirtschaft verhindert. Auch werden die rund 300.000 Arbeitsplätze bei den erneuerbaren Energien aufs Spiel gesetzt. Denn Investitionen in diesen wichtigen Zukunftsbranchen würden massiv gebremst, weil das Netz voll ist mit Atomstrom. Die Monopolstellung der vier großen Konzerne werde zudem zementiert, Verbraucher müssten dies mit höheren Strompreisen bezahlen.
Atom-Hardliner für Reaktorsicherheit zuständig
Überraschend kommt die Entscheidung von Schwarz-Gelb indes nicht. Denn Umweltminister Norbert Röttgen hat schließlich in seinem Ministerium einen Mann zum obersten Reaktor-Aufseher gemacht, der als führender Atom-Lobbyist bekannt ist: Gerald Hennenhöfer verhandelte als Generalbevollmächtigter für den Stromkonzern Viag (heute Eon) auf Seiten der Branche mit der rot-grünen Bundesregierung den Atomkonsens. Seinen Ministeriumsjob hatte er schon einmal in der letzten Kohl-Regierung.
Die Atomindustrie kann also zuversichtlich in die Zukunft sehen. Das Energiekonzept der Bundesregierung wird sie nicht beunruhigen müssen. Denn davon, dass sie anschließend auf ihre Pannenreaktoren in absehbarer Zeit verzichten müssen, ist gerade nach dem jüngsten Deal nicht auszugehen. Und gerade die alten, abgeschriebenen AKWs bringen den Konzernen sagenhafte Gewinne von rund einer Million Euro – täglich.
Es ist beschämend, dass die Bundesregierung auch im Bereich der Energiepolitik Lobbyinteressen bedient, anstatt das Gemeinwohl zu verfolgen.
Übrigens: Das nächste
Atomkraftwerk ist 120 km von Kornburg entfernt !
Ihr Harald Dix
Stv. Vorsitzender des SPD Ortsvereins Kornburg
0163 729 77 81
Dezember 2009, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
SPD Kornburg
informiert
Liebe Kornburgerinnen und Kornburger,
der Kornburger Weihnachtsmarkt war ein toller
Erfolg. Viele Besucher waren da, um natürlich das Christkind zu sehen. Aber
auch der Stand der Kornburger SPD / EuroGuinée war gut besucht. Der Erlös des
Verkaufs von Weihnachtsartikel geht in vollem Umfang an EuroGuinée.
Wer ist EuroGuinée?
Der
Verein wurde im Jahr 2002 in Nürnberg von Afrikanern und Deutschen gegründet.
Der Verein EuroGuinée will den Begriff Völkerverständigung prägen, anstatt auf
geographische Gegebenheiten zu setzen.
In
der sich entwickelnden Programmatik von EuroGuinée spielt zum Beispiel die
Verbindung mit der kulturellen Vielfalt eine zentrale Rolle. Dies hat eine
grundlegende Bedeutung, weil seit dem Globalisierungsprozeß
gerade die kulturellen Werte zu einer gemeinsam, weltweit anerkannten Basis
wurden. Kultur wird damit von EuroGuinée als zentraler Faktor in
Integrationsprozessen angesehen.
Der
SPD-Ortsverein Kornburg und EuroGuinée e.V. beteiligten sich am diesjährigen
Weihnachtsmarkt in Kornburg mit einem Stand, der unter dem Motto „ROT“
stand.
Zum
Verkauf wurden Adventskränze, Weihnachtsanhänger, Wein aus Südafrika und viele
andere weihnachtliche Geschenk- und Dekoideen
angeboten. Ein Großteil der Ware war von Frau Margit Schröder-Spetzke und
befreundeten Frauen in Handarbeit angefertigt worden.
Der
Erlös aus dem Verkauf in Höhe von 306,90 € spendete der SPD-Ortsverein Kornburg
zugunsten des Vereins für Völkerverständigung und Entwicklungshilfe (Nähere
Informationen
über
die Arbeit des Vereins finden Sie unter www.euroguinee.de). Der Verein
engagiert sich in der Metropolregion Nürnberg für Integration und
Menschenrechte sowie für Entwicklungsprojekte in Guinea, insbesondere im
Gesundheitswesen und beim Aufbau demokratischer Strukturen.
Dr.
Abdoulaye Diallo, der Vorsitzende des in Kornburg ansässigen gemeinnützigen
Vereins
EuroGuinée e.V., bedankte sich im Namen des Vereins für den ehrenamtlichen Einsatz und die großzügige Spende.
Herzlichen
Dank an Stadtrat Harald Dix für die Organisation des Weihnachtsmarktes.
SPD Kornburg
– wir tun was !
Ich wünsche Ihnen im Namen der SPD Kornburg ein besinnliches
Weihnachtsfest und ein friedliches Neues Jahr 2010.
Ihr
Johannes Breitner
Vorsitzender des SPD Ortsvereins Kornburg
Dezember 2009, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
SPD Kornburg
informiert
Liebe Kornburgerinnen und Kornburger,
die Klausur der neuen
Bundesregierung in Meseberg hat nur ein Ergebnis
gebracht: Schwarz-Gelb schiebt alle wichtigen Themen auf die „lange Bank“.
Einschneidende Veränderungen am deutschen Sozialsystem und finanzielle Härten
für Normalverdiener sollen vor der wichtigen nordrhein-westfälischen
Landtagswahl im Frühjahr vernebelt werden.
Steuersenkungen für
Gutverdiener: Die Rechnung kommt später
Schwarz-Gelb hat in Meseberg bekräftigt, die Steuern ab 2011 jährlich um rund
20 Milliarden Euro zu senken. Profitieren werden davon vor allem
Gutverdiener. Die Zeche zahlen müssen alle später mit Einschnitten ins soziale
Netz. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger in der neuen Passauer Presse: „Frau
Merkel und Herr Westerwelle verhalten sich wie ein Ehepaar, dem das Geld fehlt,
das defekte Dach des Eigenheims zu erneuern. Jetzt werden Steuern maximal
gesenkt. Die Folge ist der Zwang, die Ausgaben dann ab 2011 umso brutaler
zusammenzustreichen.“
Krankenversicherung:
Kräftige Steigerungen in der zweiten Jahreshälfte
Schwarz-Gelb will den
Krankenkassen 3,9 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung stellen,
um aktuell Zusatzbeiträge für die Versicherten zu vermeiden. Allerdings
wird diese Summe nach Expertenschätzungen nur bis zur Landtagswahl in NRW
reichen. Danach müssen alle gesetzlich Versicherten damit rechnen, über
steigende Zusatzbeiträge kräftig zur Kasse gebeten zu werden. Und zwar nur die
Versicherten, denn die Arbeitgeber müssen sich an den Zusatzbeiträgen nicht
beteiligen.
Gesundheitswesen:
Schwarz-Gelb peilt Kopfpauschale an
Schwarz-Gelb will über weitere
Reformen im Gesundheitswesen ebenfalls erst nach der Landtagswahl entscheiden.
Dabei haben sich CDU, CSU und FDP schon im Koalitionsvertrag – nur schwach
verblümt – auf eine unsoziale und ungerechte Kopfpauschale festgelegt, die vor
allem Familien, Rentnerinnen und Rentner belastet.
Für den 2. Dezember will die
Bundesregierung Wirtschaftsverbände, Banken und Gewerkschaften zu einem
„Krisen-Gipfel“ nach Berlin einladen. Doch so lange
die Bundesregierung die Karten nicht auf den Tisch legt und sagt, wer die Zeche
für ihre Politik bezahlen soll, bleibt dies eine reine Schauveranstaltung nach
dem Motto „Gut, dass wir mal wieder miteinander geredet haben
SPD Kornburg
– wir tun was !
Ihr
Harald Dix
Stv.
Vorsitzender des SPD Ortsvereins Kornburg
0163 729 77 81
November 2009, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
SPD Kornburg
informiert
Liebe Kornburgerinnen und Kornburger,
allen
Prognosen zufolge werden die Verkehrsmengen um uns herum, insbesondere
der
Schwerlastverkehr, deutlich zunehmen. Doch ohne Verkehr können Stadt und Region
nicht leben. Die SPD Kornburg wird bei der städtischen Verkehrspolitik
weiterhin folgende Prinzipien der Verkehrspolitik
mit Augenmaß verfolgen:
|
|
Bündelung des Verkehrs auf den
dafür geeigneten Hauptachsen wie A6 und A 73, |
|
|
weitere Verkehrsberuhigung in
Kornburg, |
|
|
konsequente Umsetzung unseres
Konzepts, den Öffentlichen Personennahverkehr zu verbessern. |
Beim
Öffentlichen Personennahverkehr geht es darum, die richtigen Entscheidungen
für
die Zukunft zu treffen, um auch langfristig die besten Potenziale zur
Bewältigung
des
Verkehrs zu haben. Mit dem von der Nürnberger SPD auf den Weg gebrachten
Nahverkehrsplan
sind diese Potenziale innerhalb der Stadt gut abgedeckt.
Verkehrsentscheidungen
wirken langfristig
Wichtige Zukunftschancen liegen in einer die Stadtgrenzen überschreitenden Verkehrsinfrastruktur und hier vor allem bei einer Stadtbahntrasse in den Süden. Einen Öffentlichen Personennahverkehr in Nürnberg ohne die Straßenbahn kann sich die SPD Kornburg nicht vorstellen.
Die geplante Stadtbahn nach Kornburg muss
umgesetzt werden, damit Pendler aus dem Landkreis auf den öffentlichen
Personennahverkehr umsteigen können und somit den Durchgangsverkehr in Kornburg
entlasten.
Routenoptimierung
des Nightliners
378 Bürgerinnen und Bürger haben bei einer
Unterschriftensammlung die Forderung, dass die Route des Stadtbusses N5 (Nightliner) von Nürnberg Worzeldorf Feuerwehrhaus bis zur
Haltestelle Nürnberg Kornburg Schleife verlängert wird, unterstützt.
Durch diese Maßnahme wäre die Fahrzeit vom
Hauptbahnhof nach Kornburg mit dem N5 in ca. 27 Minuten wesentlich kürzer als
mit dem N6 in ca. 47 Minuten.
Die Unterschriftenlisten wurden von der SPD
Kornburg den Verantwortlichen der VAG übergeben.
Zusätzlich habe ich einen Antrag an den Verkehrsausschuß gestellt, die Linienführung des Nightliners N5 zu ändern und in die Nachbargemeinden zu
verlängern.
Über das Ergebnis werde ich berichten.
Die SPD Kornburg wird weiter unsere verkehrspolitischen Probleme aufgreifen
und auch zukünftig konstruktive Vorschläge einbringen.
SPD Kornburg
– wir tun was !
Ihr
Harald Dix
Stv.
Vorsitzender des SPD Ortsvereins Kornburg
0163 729 77 81
Oktober 2009, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
SPD Kornburg
informiert
Liebe
Kornburgerinnen und Kornburger,
trotz
eines guten und zugespitzten Wahlkampfes hat die SPD deutlich an Stimmen
eingebüßt.
Der Regierungswechsel in Berlin ist
vollzogen
Aber - beide großen Volksparteien verlieren an Rückhalt. Jetzt haben wir schwarz-gelb und für die Arbeitnehmer heißt das: im besten Fall konstruktiver Dialog im schlechtesten Fall Angriff auf Arbeitnehmerrechte.
Die
SPD wird sich mit dieser Regierung auseinander setzen, auch wenn das schwierig
werden wird. Schwierig wird es deshalb, weil die FDP mit ihrem Wahlprogramm
eine ungerechte Verteilung der Krisenlasten und einen Angriff auf
Arbeitnehmerrechte beabsichtigt: Mitbestimmung, Kündigungsschutz und soziale
Sicherungssysteme plant die FDP zu schwächen.
Historisch niedrige Wahlbeteiligung
Die geringe Wahlbeteiligung von 70,8 Prozent macht vor allem
eines deutlich: viele Menschen sehen keine politische Perspektive. Sie trauen
den Parteien nicht zu, die Probleme in Deutschland zu lösen und sie halten sie auch
nicht für glaubwürdig.
Gefahr für fortschrittliche Politik
Vor allem die Herangehensweise der FDP gibt
Anlass zur Sorge. Als Krisenursache gilt hier Staatsversagen. Der Markt und
seine Macht werden nicht in Frage gestellt. Aber auch die neue Regierung muss
sich einer kritischen Analyse der Krise stellen und daraus Maßnahmen ableiten,
anstatt zu den alten Denkmustern zurückzukehren.
Starke oder schwache Opposition?
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Opposition entwickeln wird. Entscheidend
wird auch sein, wie die SPD das Wahlergebnis verarbeiten wird. Hier spielt
auch die Frage nach Mehrheiten im Bundesrat eine Rolle. Für die Opposition kann
das ein starker Hebel werden.
Wir
danken allen treuen Wählern für ihr Vertrauen in die SPD.
Stv.
Vorsitzender des Ortsvereins
0163 729 77 81

Johannes Breitner - Harald Dix - Martin Burkert, MdB - Margit Schröder-Spetzke - Dieter Spetzke
September 2009, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
Stadtrat Harald Dix
berichtet aus dem Nürnberger Rathaus
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in
der September - Sitzung des Verkehrsausschusses wird mein Antrag auf einen
Fußgängerüberweg in der Kornburger Hauptstraße in Höhe des Kalkgrubenwegs
beraten.
Mein Antrag vom 7. Juli 2008 hatte das Ziel,
einen sicheren Fußgängerüberweg mit einer Druckampel, Fußgängerinsel oder
Zebrastreifen zu erstellen. Aus verkehrlicher Sicht ist der Einbau einer
Fußgängerinsel sinnvoll und realisierbar. Die Straße hat ein Verkehrsaufkommen
von ca. 10.000 Kfz/16 Stunden. Durch den Einbau der Insel in Höhe der
Bushaltestelle wird ein sicheres Queren der Fahrbahn vor allem auch für
Busfahrgäste und Schulkinder möglich.
Durch den Einbau einer Schutzinsel wird die
Straßenführung stadtauswärts verändert. Der Verkehr fließt mit einem leichten
Rechtsknick über die alte Bushaltespur, die entfernt wird. Der vorhandene
Gehweg wird um einen Meter verbreitert. Die Bäume an der Gehweghinterkante
bleiben erhalten.
Sobald die Finanzierung gesichert ist, hoffe
ich auf einen schnellen Baubeginn.
Aktueller
Stand der Planungen hinsichtlich der Ortsumgehung Kornburg
Die Ortsumgehung von Kornburg ist im
gültigen Flächennutzungsplan der Stadt Nürnberg enthalten. Mit der Umgehung
soll der historische Ortskern mit seiner schmalen und kurvenreichen Hauptstraße
vom Durchgangsverkehr entlastet werden.
Beim Bau der Ortsumgehung werden die
strengen Richtlinien für Lärmschutz bei Straßenneubauten gelten. Deshalb wird
die Ortsumgehung mit einem Lärmschutzwall ausgestattet, der die bestehende
Bebauung vor allem im Westen Kornburgs schützen wird. Zugleich schützt dieser
Wall zusätzlich vor Lärmemissionen der Autobahn A6.
Die Ortsumgehung von Kornburg ist ein
Projekt des Staatlichen Bauamts. Anfang 2011 soll der neue Ausbauplan für
Staatsstraßen vorliegen. Das Staatliche Bauamt wird im Zuge der Fortschreibung
die Ortsumgehung Kornburg erneut zur Bewertung anmelden mit dem Ziel, eine
Einstufung in die 1. Dringlichkeit zu erreichen.
Das entscheidende Kriterium für die
Einstufung ist der Kostenfaktor. Da eine neue Trassenplanung erarbeitet wurde,
die nicht mehr einen neuen Tunnel unter der A 6 vorsieht, sondern von einem
Anschluss der Trasse an die Kornburger Hauptstraße nördlich der gerade neu
gebauten Unterführung unter der A 6 ausgeht. Dadurch werden die Kosten
erheblich gesenkt und die Chancen auf die Ortsumgehung steigen.
Ich sehe diese Trasse als einzige
Möglichkeit, den Durchgangsverkehr drastisch zu senken und die Anwohner der
Hauptstraße zu entlasten.
Bitte
nicht vergessen !
Bundestagswahl am Sonntag, 27. September
2009. Ich wünsche mir wieder eine hohe Wahlbeteiligung. Dies ist auch ein
wichtiger Ausdruck von Demokratie.
Ihr Harald Dix
Mitglied des Nürnberger Stadtrates
SPD - Fraktion
0163 729 77 81

August 2009, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin - 1
Liebe Kornburgerinnen und
Kornburger,
der SPD-Ortsverein Kornburg unterstützt die Anliegen sehr vieler Bürger Kornburgs, vor allem der Jugend, dass die Busanbindung des Nightliners nach Kornburg verbessert wird. Deshalb haben wir eine Unterschriftensammlung initiiert. Die Unterzeichner dieser Liste würden die Forderung, dass die Route des Stadtbusses N5 (Nightliner) von Nürnberg Worzeldorf Feuerwehrhaus bis zur Haltestelle Nürnberg Kornburg Schleife verlängert wird, unterstützen.
Durch diese Maßnahme wäre die Fahrzeit vom Hauptbahnhof nach Kornburg mit dem N5 in ca. 27 Minuten wesentlich kürzer als mit dem N6 in ca. 47 Minuten.
Die
Unterschriftenlisten liegen im Eingangsbereich auf dem Tisch vor dem
Bürgertreff aus und können zur Sammlung mitgenommen werden. Bitte die ausgefüllten Listen bis
Ende September 2009 in die Briefkästen des Postverteilschrankes
im Bürgertreff Kornburg bei der SPD Kornburg oder Harald Dix einwerfen. Wir
werden sie mit einem Anschreiben der VAG Nürnberg übergeben.
SPD
treibt Radverkehrsförderung voran
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung hat einen Wettbewerb für einen Modellversuch „Innovative
öffentliche Fahrradverleihsysteme“ ausgeschrieben. In
deutschen Städten und Kommunen sollen bundesweit Radverkehrsprojekte gefördert
werden, die einen klimafreundlichen und energieeffizienten Nahverkehr mittels
innovativer öffentlicher Fahrradverleihsysteme
voranbringen. Die Stadt Nürnberg hat sich nun auf Initiative der SPD-Fraktion
an dem Wettbewerb beteiligt und eine erste Konzeption für ein Verleihsystem
vorgelegt.
Das Konzept sieht vor, bis zu 750 Fahrräder
an 65 festen Stationen schwerpunktmäßig innerhalb des „Mittleren Rings“ in das
Fahrradverleihsystem zu integrieren. Zusätzlich sollen der Gewerbepark Nordost,
der Gewerbepark Südwest sowie das Freizeit- und Veranstaltungsgelände Volkspark
Dutzendteich einbezogen werden.
Die Ausschreibung des
Bundesverkehrsministeriums ist als zweistufiges Verfahren angelegt: Sollte die
Stadt Nürnberg zunächst von der Fachjury für die zweite Verfahrensstufe
ausgewählt werden, muss anschließend im Rahmen einer öffentlichen
Bekanntmachung ein Betreiber für das Fahrradverleihsystem gefunden und ein
Vertrag abgeschlossen werden. Erst danach ist der konkrete Förderantrag beim
Bundesverkehrsministerium zu stellen.
Für Pendler wäre nach Ansicht der
SPD-Fraktion das Verleihsystem eine attraktive Ergänzung zum ÖPNV. Mit Bahn und
Bus in die Stadt und die letzten Meter zur Arbeit mit dem Rad. Hier würden sich
ÖPNV und Fahrrad wunderbar ergänzen.
Aufgabe des Modellversuches wäre es auch, die
Bedeutung des Radfahrverkehrs in der Stadt zu stärken, gleichzeitig aber auch
das Miteinander von Auto- und Radfahrverkehr und Fußgängern besser zu
organisieren, d.h. eine neue verstärkte gegenseitige Rücksichtnahme zu
entwickeln.
Ihr Harald Dix
Stv. Vorsitzender des Ortsvereins
0163 729 77 81
Juli 2009, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin - 1
Stadtrat Harald Dix
berichtet aus dem Nürnberger Rathaus
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
aus
aktuellem Anlass möchte ich Sie nach Rücksprache mit der Autobahndirektion, dem
Tiefbauamt der Stadt Nürnberg und der ausführenden Baufirma Bögl
über den Ausbau der Bundesautobahn A6
Heilbronn-Nürnberg von der Anschlussstelle
Roth bis Autobahnkreuz Nürnberg-Süd informieren.
Seit August 2007 läuft der sechsstreifige
Ausbau des 6 km langen Streckenabschnittes zwischen der Anschlussstelle Roth
und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd. Für die Ortschaften Greuth,
Kornburg und Kleinschwarzenlohe sind umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen
vorgesehen.
Im Abschnitt zwischen Kornburg und Greuth wurde die Fahrbahn in Fahrtrichtung Heilbronn so
verbreitert, dass den Verkehrsteilnehmern während des sechsstreifigen
Ausbaus zwei ausreichend breite Fahrspuren je Richtung zur Verfügung stehen.
Seit März 2009 laufen die Bauarbeiten zum sechsstreifigen Ausbau. Erstmals im nordbayerischen
Autobahnbau ist in einem Vertragsmodell festgelegt, dass das beauftragte
Unternehmen 25 Jahre lang für einen technisch einwandfreien und
verkehrssicheren Zustand des Autobahnabschnittes sorgt. Die Streckenkontrolle
sowie der Winterdienst verbleiben bei der Autobahnmeisterei Fischbach.
2009 werden die dreistreifige
Fahrbahn in Fahrtrichtung Nürnberg und die südliche Brückenhälfte der
Main-Donau-Kanalbrücke gebaut. Der gesamte Verkehr läuft auf der nördlichen
Fahrbahn mit je zwei Fahrstreifen pro Richtung.
2010 folgen dann der Bau der nördlichen
Fahrbahn und Brückenhälfte, während der Verkehr auf die neue südliche Fahrbahn
umgelegt wird. Im Herbst 2011 ist mit der Fertigstellung der umfangreichen
Lärmschutzmaßnahmen die sechsstreifige
Verkehrsfreigabe des gesamten Abschnittes geplant.
Folgende Sperrungen sind während der
Bauzeit im Bereich von kreuzenden Bauwerken vorgesehen:
- Unterführung am alten Kanal: bis
voraussichtlich 31.08.2010
- Unterführung in Kornburg am Wasserturm:
bis voraussichtlich Oktober 2009, sowie von April 2010 bis Oktober
2010
- neuer Kanal: auf den
Kanalbegleitwegen ist keine offizielle Sperrung vorgesehen, beide
Wege sind jederzeit befahrbar. Lediglich bei wenigen Bauzuständen (z.
B. Einschub der neuen Brücke, Abbruch der alten Brücke) müssen aus
Sicherheitsgründen für wenige Stunden beide Wege gesperrt werden.
Trotz dieser Behinderungen wünsche ich Ihnen
eine schöne und sonnige Urlaubszeit.
Ihr Harald Dix
Mitglied des Nürnberger Stadtrates
SPD - Fraktion
0163 729 77 81
Juni 2009, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin - 1
Stadtrat Harald Dix
berichtet aus dem Nürnberger Rathaus
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 4. Mai 2009 wurde von der Regierung von Mittelfranken die Förderliste
mit den vorgeschlagenen Maßnahmen aus den Mitteln des Konjunkturpakets II
veröffentlicht.
Das Konjunkturpaket II ist beim Bezirk Mittelfranken, den Landkreisen,
den Städten und Gemeinden sowie bei den privaten und kirchlichen Trägern
öffentlicher Einrichtungen auf großes Interesse gestoßen.
Bis zum 30.04.2009 sind allein bei der Regierung von Mittelfranken 1.116
Anträge und Bewerbungen mit einem voraussichtlichen Investitionsvolumen von
insgesamt rund 839 Mio. Euro eingegangen. Davon entfallen 683 Anträge auf den
Bereich der kommunalen Bildung mit 589 Mio. Euro und 433 Anträge auf den
Bereich der kommunalen Infrastruktur mit 250 Mio. Euro.
Das Programm wurde mehr als vierfach überzeichnet. Neben fachlichen
Kriterien wie Energieeinsparung, Nachhaltigkeit und Finanzkraft der Kommunen
hat die Regierung nach eigenen Angaben auch auf eine regionale Ausgewogenheit
im Regierungsbezirk geachtet. Berücksichtigt werden konnten in Mittelfranken
333 Anträge. Damit werden laut Regierung Investitionen in Höhe von 232 Mio.
Euro in Regierungsbezirk Mittelfranken angestoßen.
Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 27. Mai 2009 die Auswahl der
Projekte beraten. Erfreulich ist zu berichten, dass der Evang.
Kindergarten Kornburg für die energetische Sanierung 270.200 Euro erhält. Somit soll in Zukunft der Energieverbrauch
deutlich gesenkt werden. Ich freue mich besonders über diese Zusage. Ein
besonderer Dank gilt all denen, die sich für das „Projekt Kinderkrippe und
Kindergarten“ eingesetzt haben.
Ihr Harald Dix
Mitglied des Nürnberger Stadtrates
SPD - Fraktion
0163 729 77 81
Juni 2009, Mitteilungsblatt
Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin - 2

Liebe Kornburgerinnen und
Kornburger,
in den letzten Wochen gab es viele
Diskussionen um die Zukunft der Bildungs- und Betreuungsaktivitäten in
Kornburg. Dadurch, dass immer weniger Kinder in Kornburg leben, müssen für den
Erhalt von Kindergarten, Schule und Hort Maßnahmen eingeleitet werden.
Zugleich ist in Kornburg Nord ein
Neubaugebiet mit einer energieeffizienten Bebauung auf einer Größe von ca. 9,63
ha geplant. Es sollen 210 Hauseinheiten für ca. 650 Einwohner errichtet werden.
Die SPD-Stadtratsfraktion und der SPD
Ortsverein Kornburg laden deshalb herzlich ein zum Thema:
Zukunft von Schule und Hort
in Verbindung mit dem Neubaugebiet Kornburg
Nord
am Donnerstag, den 2. Juli 2009 um 17 Uhr
Martin Luther King Schule
in der Luther-King-Str. 14, 90455 Nürnberg
Mit
dabei sind:
Johannes Breitner Vorsitzender des Ortsverein Kornburg
Harald
Dix Mitglied des Nürnberger Stadtrates
Angelika Schmidt Rektorin der Martin-Luther-King-Schule
Manuela
Steinhauser Leiterin des
Hortes
Nina
Bielmeier Vorsitzende
des Elternbeirates
n.n. Stadtplanungsamt
Wir
freuen uns auf Sie
Johannes Breitner Harald
Dix
Vorsitzender Stv.
Vorsitzender
09129 – 49 19 0163 729
77 81

Mai 2009, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin - 1

SPD
Kornburg bei Nachtübung dabei !
Liebe Kornburgerinnen und Kornburger,
am Freitag, 24. April 2009 übten rund 300 zumeist
ehrenamtliche Helfer der Feuerwehr Nürnberg, des Technischen Hilfswerks
Nürnberg und der Hilfsorganisationen Bayerisches Rotes Kreuz,
Arbeiter-Samariter-Bund, Malteser Hilfsdienst und Johanniter Unfallhilfe sowie
der Polizei den gemeinsamen Einsatz.
Unter Federführung der Berufsfeuerwehr der Stadt Nürnberg
haben alle beteiligten Organisationen eine groß angelegte Nachtübung in
Kornburg durchgeführt.
Dabei waren auch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und die Wasserwacht, die ihren
Einsatz am Main-Donau-Kanal übte.
Geprobt wurde das Zusammenspiel
der einzelnen Fachdienstleistungen vor Ort, die Koordination der eingesetzten
Helfer in einem weitläufigen Einsatzgebiet von Kornburg bis zum Kanal und das
Miteinander der Helfer an der Einsatzstelle sowie die gemeinsame Bewältigung
einer Notlage für Menschen.
Das weitläufige Übungsareal im
Wald und am Main-Donau-Kanal sowie rund 20 Verletztendarsteller
bildeten den Rahmen für ein realistisches Szenario.
Die SPD Kornburg, die SPD
Stadträte Sonja Bauer und Harald Dix waren von der mehrstündigen Nachtübung
sehr beeindruckt und bedanken sich auf diesem Weg bei allen Beteiligten und
beim Einsatzleiter Herrn Lauber für die sehr guten Erläuterungen.
Johannes Breitner Harald
Dix
Vorsitzender Stv.
Vorsitzender
SPD Kornburg Mitglied
des Nürnberger Stadtrates
09129 – 49 19 0163
729 77 81
KornburgSPD@aol.com harald.dix@stadt.nuernberg.de
Internet: www.spd-kornburg.de
Mai 2009, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin - 2
Stadtrat Harald
Dix berichtet aus dem Nürnberger Rathaus
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ein
Ende der Krise ist zur Zeit nicht in Sicht. Die Situation der Kurzarbeit im
Nürnberger Bezirk der Arbeitsagentur nimmt an Dramatik zu. Das Instrument
Kurzarbeiter wird derzeit rege nachgefragt und genutzt – Tendenz sicher noch
steigend. Aktuell sind in Nürnberg 37.000 Kurzarbeitsfälle gemeldet, die sich
auf 720 registrierte Betriebe verteilen. Davon ist mit ca. 60% längst nicht
mehr nur der Bereich der Automobilindustrie und deren Zulieferer, sondern
inzwischen sind auch Branchen wie Maschinenbau, Lager- und Logistikbereiche
sowie jüngst gemeldet das Druckereigewerbe betroffen. Zunehmende
Auftragseinbrüche, Kaufzurückhaltung und fehlende Liquidität setzen nicht nur
den „größeren“ Unternehmen zu - auch bei den Kleinbetrieben ist diese
Wirklichkeit inzwischen angekommen.
»Nürnberger Netz zur Sicherung von
Beschäftigung«
geknüpft. Die Unterzeichner wollen der
Wirtschaftskrise entschlossen begegnen und Beschäftigung und Kompetenz in den
Unternehmen sichern. Dazu gehört Kurzarbeit vor Entlassungen, Sichern von Ausbildung
und Übernahme und Weiterqualifizierung.
Mit im Programm stehen aber auch Maßnahmen
zur Liquiditätssicherung für die Unternehmen. Die Stadt Nürnberg richtet eine
Clearingstelle für Firmen in Not ein. IG Metall und VBM verweisen auf
tarifliche Möglichkeiten zur Beschäftigungssicherung.
Die Durchführung von Kurzarbeit in Nürnberg
hat bis heute mindestens 10 000 Arbeitsplätze gerettet. Mit der breiten
Unterstützung dieser Forderung durch die Kommune und wichtige Verbände der
Arbeitgeberseite würden die Unternehmen auch verpflichtet, nach diesen
Grundsätzen zu handeln. Die Krise kann und muss ohne Entlassungen bewältigt
werden. Das geht, wenn alle guten Willens sind.
Auf die freien Kräfte des Marktes können wir
uns bei der Krisenbewältigung nicht mehr verlassen.
Ihr Harald Dix
Mitglied des Nürnberger Stadtrates
SPD - Fraktion
0163 729 77 81
SPD-Politiker fordern: Mehr Geld für Radwege - auch für Kornburg
SPD-Politiker
Weikert und Brehm fordern vom Freistaat:
Mehr
als 7.000 Kilometer Radwege verwaltet die bayerische Straßenbauverwaltung
entlang von Bundes- und Staatsstraßen. Auch in diesem Bereich herrscht nach
Ansicht der Landtagsabgeordneten Angelika Weikert noch großer
Investitionsbedarf. Neben den für 2009 sowieso vorgesehenen Investitionen in
Radwege seitens des Freistaats in Höhe von 10 Millionen kommen nun nach
Presseberichten noch weitere 5 Millionen aus dem Konjunkturpaket II dazu.
„Diese Entscheidung der Staatsregierung begrüßen wir außerordentlich“, freut
sich die Landtagsabgeordnete.
„Beim
Thema Radverkehr geht es nicht nur um Gesundheit und Klimaschutz, sondern um
eine grundlegende Säule der Verkehrspolitik, bei der wir in Deutschland leider
noch Defizite haben“, findet der Radbeauftragte der Nürnberger
SPD-Stadtratsfraktion Thorsten Brehm.
In
einem gemeinsamen Schreiben an Innenminister Joachim Herrmann fordern die
beiden Nürnberger SPD-Politiker nun, dass bei den Investitionsmaßnahmen des
Freistaats auch wichtige Vorhaben in und für Nürnberg Berücksichtigung finden.
Konkret sind dies:
§ Staatsstraße 2225 zwischen
Ludwig-Donau-Main-Kanal und Zollhaus
§ Ringelnatzstraße
zwischen Haus Nummer 65 und Römerstraße
§ Oelser Straße zwischen Bregenzer Straße und
Breslauer Straße
§ B2 zwischen Bierweg
und Heroldsberg
Statistisch gesehen wird jedes Auto
in Nürnberg täglich nur sieben Minuten bewegt. Damit ist im innerstädtischen
Verkehr aus Sicht der SPD ein großes Potenzial für den Umstieg auf das Fahrrad
vorhanden. „Gerade in Zeiten steigender Öl- und Benzinpreise ist es deshalb
wichtig den Menschen auch eine ernsthafte Alternative zum Umsteigen zu bieten
und die dafür notwendige Infrastruktur ausbauen“, fordert Angelika Weikert.
„Wie wichtig das Anliegen der
SPD ist, wird durch die Mittel deutlich, die für Radwege im
Zuständigkeitsbereich der Stadt Nürnberg zukünftig aufgewendet werden“, betont
Stadtrat Thorsten Brehm. Von 2009 bis 2011 sollen jährlich 5 Prozent, von 2011
bis 2014 jährlich 10 Prozent der für den Straßenbau vorgesehenen Mittel (ohne
die Mittel für das Großprojekt Frankenschnellweg) für Fahrradwege in den
Haushalt eingestellt werden.
Auch die SPD Kornburg unterstützt diese Vorschläge nachdrücklich.
Weitere Informationen:
Thorsten Brehm, 0174/6731966, Thorsten.Brehm@spd-online.de
Angelika Weikert, 0911 /4389640, angelika.weikert@t-online.de
April 2009, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
Stadtrat Harald Dix
berichtet aus dem Nürnberger Rathaus
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der Stadtrat hat am 25. März 2009 die
Umsetzung des Konjunkturpaket II beschlossen und beantragt diese Maßnahmen bei
der Regierung von Mittelfranken im Rahmen des Zukunftsinvestitionsgesetzes.
Das Konjunkturpaket II für Bayern beträgt
1,96 Mrd. Euro einschließlich der Eigenmittel von Land und Kommunen, 1,43 Mrd.
Euro davon sind Mittel des Bundes. 70% hiervon werden den Kommunen zur
Verfügung gestellt. Für Mittelfranken errechnet sich unter Zugrundelegung von
Einwohneranzahl (75%) und Finanzkraft (25%) ein Paket von 195 Mio. Euro
einschließlich der Eigenmittel der Kommunen.
Für Bayern sind folgende Summen für den
kommunalen Bereich eingeplant:
Kommunale Bildung
- Schwerpunkte sind:
|
|
Energetische
Sanierung von Schulen: rund 620 Millionen Euro (darin enthalten |
sind
50 Mio. Euro für Schulen privater Träger)
|
|
Energetische
Sanierung von sonstigen Bildungseinrichtungen wie Kindergärten |
und
Weiterbildungseinrichtungen: rund 179 Millionen Euro
|
|
Behinderteneinrichtungen
und Heime: rund 48 Millionen Euro. |
Kommunale Infrastruktur
- Schwerpunkte sind:
|
|
Krankenhausbaumaßnahmen
und Energieeinsparung in den Krankenhäusern: 110 Millionen Euro |
|
|
Energetische
Sanierung kommunaler Verwaltungsgebäude und sonstiger Infrastruktur: 90
Millionen Euro |
|
|
Städtebau
und Dorferneuerung: 60 Millionen Euro |
|
|
Breitbandförderung:
50 Millionen Euro |
|
|
Lärmsanierung
von kommunalen Straßen: 45 Millionen Euro |
|
|
Hochwasserschutz:
40 Millionen Euro. |
Eine Aufstellung der Projekte ist im
Ratsinformationssystem der Stadt Nürnberg aufgelistet.
http://online-service.nuernberg.de/eris/calendar.do
Tag der offenen Tür im Hort der
Martin-Luther-King-Schule
Am 14. März 2009
fand im Hort ein Tag der offenen Tür statt. Viele Eltern und deren Kinder waren
vor Ort um sich über die Einrichtung zu informieren. Einige Kinder wurden an
diesem Tag direkt angemeldet. Trotzdem gibt es für das Schuljahr 2009/2010 noch
genügend freie Hortplätze. Anmeldungen sind weiterhin jederzeit möglich.
Verfügbarkeit von DSL in Nürnberg
Das Internet
entwickelt sich zu einem immer wichtiger werdenden Kommunikationsmedium. Die
Zeiten in denen lediglich Texte und Grafiken online abgerufen wurden, sind
dabei mittlerweile passé. Inzwischen gibt es neue und komplexe Anwendungen, zu
deren Nutzung auch entsprechende Bandbreiten für die Übertragung notwendig
sind. Zu langsame DSL-Übertragungsraten sind dabei ein klarer Standortnachteil.
Im Vergleich zum
ländlichen Raum steht Nürnberg in puncto Verfügbarkeit sicherlich gut da, allerdings
gibt es in manchen Stadtteilen, dazu gehört auch Kornburg, immer noch Probleme.
Ich habe deshalb
von der Stadtverwaltung einen Bericht über die derzeitige Verfügbarkeit bzw.
verfügbaren Übertragungsraten von DSL gefordert, ebenso eine Information über
die Ausbaupläne. Ich will schnelles Internet in allen Stadtteilen. Es kann
nicht angehen, dass wir hier ein Zweiklassengesellschaft bekommen.
Verkehrsituation Kornburg
Der Bürgerverein
Kornburg hat, wie den Medien zu entnehmen war, einige Vorstellungen zur
Verkehrssituation in Kornburg entwickelt, bzw. erneut vorgeschlagen. Ich habe
deshalb am 18. März 2009 für die SPD-Stadtratsfraktion bei der Verwaltung
beantragt, zu den einzelnen Punkten Stellung zu nehmen und deshalb folgenden
Antrag gestellt:
Die Verwaltung
wird gebeten,
1.
zu
den Vorschlägen des Bürgervereins Stellung zu nehmen
2.
in
der Vergangenheit erstellte Planungen und Überlegungen (z. B. auch Anträge der
Verwaltung, Fraktionen und Stadträte) aufzuführen
3.
eine
erste Kostenschätzung über die vorgeschlagenen Maßnahmen vorzunehmen,
unabhängig davon ob sie im Stadtrat beschlossen werden
4.
die
Auswirkung der Vorschläge auf das bestehende Straßennetz zu untersuchen
5.
und
darüber hinaus zu berichten, welche Maßnahmen sich temporär und zeitnah zur
Erprobung umsetzen lassen und welche Kosten dabei entstehen würden.
Ich habe bereits
am 2. Juli 2008 einen Antrag an den Verkehrsausschuss wegen der Verkehrsituation in Kornburg gestellt. Schwerpunkt ist die
Verbesserung der Verkehrssicherheit durch Einrichtung weiterer
Fußgängerüberwege. Auch die Erweiterung der „Zone 30“ in der Kornburger Hauptstrasse ist im Gespräch.
Eine Beratung im
Ausschuss wird noch vor der Sommerpause stattfinden. Ich werde aktuell als ihr
Stadtrat über das Ergebnis meiner Bemühungen informieren.
Eine spürbare
Verkehrsentlastung für Kornburg kann aber nur mit den angrenzenden Stadtteilen
umgesetzt werden. Deshalb habe ich die beteiligten SPD-Ortsvereine in
Worzeldorf/Herpersdorf/Weiherhaus, Katzwang/Neukatzwang, Reichelsdorf/Mühlhof,
Siedlungen Süd und Kornburg zu einem gemeinsamen Treffen im April eingeladen.
Wir wollen dort ein tragfähiges und umweltgerechtes Verkehrskonzept für den
Nürnberger Süden erarbeiten. Eingeladen ist auch der umweltpolitische Sprecher
der SPD - Fraktion, Richard Würffel und der
planungspolitische Sprecher, Gerald Raschke.
Ich werde über das
Ergebnis ebenfalls zeitnah berichten.
Ihr Harald Dix
Mitglied des Nürnberger Stadtrates
SPD - Fraktion
0163 729 77 81
Pressmitteilung: SPD-Stadträte
fordern schnelles Internet
Verfügbarkeit
von DSL in Nürnberg
Das Internet entwickelt sich zu einem immer wichtiger werdenden Kommunikationsmedium. Die Zeiten, in denen lediglich Texte und Grafiken online abgerufen wurden, sind dabei mittlerweile passé.
Inzwischen gibt es neue und komplexe Anwendungen, zu deren Nutzung auch entsprechende Bandbreiten für die Übertragung notwendig sind. „Zu langsame DSL-Übertragungsraten sind dabei ein klarer Standortnachteil“, findet SPD-Stadtrat Thorsten Brehm. „Und das Warten vor dem Bildschirm nervt einfach“, weiß der Stadtrat aus dem Knoblauchsland aus eigener Erfahrung.
„Im Vergleich zum ländlichen Raum steht Nürnberg in puncto Verfügbarkeit sicherlich gut da, allerdings gibt es in manchen Stadtteilen immer noch Probleme“, bemängelt der Kornburger Stadtrat Harald Dix.
Die beiden SPD-Stadträte fordern
deshalb von der Stadtverwaltung einen Bericht über die derzeitige Verfügbarkeit
bzw. verfügbaren Übertragungsraten von DSL. „Wir wollen schnelles Internet in
allen Stadtteilen“, so die beiden Stadträte. „Es kann nicht angehen, dass wir
hier ein Zweiklassengesellschaft bekommen!“
In dem Bericht soll auch über die
Zukunftstechnik V-DSL berichtet werden, mit der noch größere Datenmengen
übertragen werden können.
Nürnberg, 27. März 2009
Weitere Informationen:
März 2009, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin

Stadtrat Harald Dix
berichtet aus dem Nürnberger Rathaus
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
365 Tage, also genau ein Jahr nach der Kommunalwahl
2008, die der SPD ein erfreuliches Ergebnis brachte, nehmen wir wieder gezielt
über Informationsbesuche in den Stadtteilen Kontakt mit den Bürgerinnen und
Bürger auf.
In Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen der
SPD will die Stadtratsfraktion gemeinsam mit den Anwohnern den Wandel im
Stadtteil, das Bestehende und auch das Kritische in Erfahrung bringen. Da
lassen sich auch manche kritische Fragen vor Ort klären.
Sie sind herzlich eingeladen, am
Gedankenaustausch teilzunehmen, Sie können uns begleiten, sich informieren und
uns zur Rede stellen!
Kommen Sie mit auf unsere Tour durch
Kornburg am Donnertag, 2. Juli 2009 um 17:00 Uhr, Treffpunkt vor dem
Bürgertreff / Gasthaus Müller. Das Thema ist: „Gemeinsam für ein lebenswertes
Kornburg“. Schwerpunkt ist das geplante Neubaugebiet in Kornburg Nord und die
verkehrspolitische Situation im Stadtteil.
Auch unser Nachbarstadtteil Worzeldorf /
Herpersdorf mit Stadtrat Gerald Raschke wird sich an der Aktion beteiligen. Der
Termin ist Donnerstag, 16. Juli 2009 um 16:00 Uhr, Treffpunkt am Aldi-Parkplatz
an der Radrunde. Das Thema ist: „Neubaugebiet in Herpersdorf“.
Wir hoffen auf rege Teilnahme.
Ihr Harald Dix
Mitglied des Nürnberger Stadtrates
0163 729 77 81
Februar 2009, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
Liebe
Kornburgerinnen und Kornburger, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die weltweite Finanzkrise und ihre
bisher nicht absehbaren Folgen haben auch in Deutschland zu massiven Reaktionen
der politischen Parteien geführt. Konjunkturprogramme in fast dreistelliger
Milliardenhöhe werden aufgelegt, um dem drohenden Abschwung zu begegnen. Die
bisher deutlichsten Auswirkungen sind in der Automobilindustrie festzustellen
mit zum Teil sehr hohen sinkenden Verkaufszahlen im In- und Ausland. In Folge
dieser Entwicklung geraten auch die Zulieferer der Automobilindustrie zunehmend
in Schwierigkeiten. Auch Nürnberg ist mit mehreren tausend Beschäftigten mit
Kurzarbeit betroffen.
Dies bleibt nicht ohne Auswirkungen
auf die Kommunalpolitik und im Besonderen auf wichtige kommunalpolitische
Entscheidungen. Wenngleich die Stadt Nürnberg in der mittelfristigen
Investitionsplanung enorme Mittel aufwendet, um die heimische Wirtschaft zu
stärken, werden Konsequenzen auf dem Arbeitsmarkt und in anderen Bereichen
nicht ausbleiben. Ein Beleg für die Verunsicherung in der Wirtschaft sind
beispielsweise die Überlegungen der großen Autohäuser hinsichtlich ihrer Investitionsentscheidungen
an verschiedenen Standorten in der Stadt.
Mit dem vor wenigen Tagen
verabschiedeten Konjunkturprogramm der Bundesregierung stehen der Stadt
Nürnberg zusätzlich zu ihren eigenen Anstrengungen voraussichtlich rund 40 bis
60 Millionen Euro zur Verfügung, die in die Verbesserung der kommunalen
Infrastruktur wie Schulen und Kindergärten investiert werden können.
Welche Handlungsräume bestehen, um mit
kommunalpolitischen Instrumenten und Maßnahmen auf die Finanzkrise zu
reagieren, muss noch beraten werden. Ebenso ist eine Diskussion über ein
Konzept, wie die finanziellen Mittel aus dem Konjunkturprogramm der
Bundesregierung verwendet werden können, noch zu führen.
Servicebetrieb
Öffentlicher Raum Nürnberg
Der größte Betrieb der Stadt Nürnberg
mit dem Namen „Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg“ ist am 01.01.2009
erfolgreich an den Start gegangen. Er fasst mehrere große Dienststellen unter
seinem Dach zusammen und will damit Service aus einer Hand bieten. Das
Gartenbauamt, das Tiefbauamt, die Bauhöfe der Bürgerämter und Teile des
Abfallwirtschaft- und Stadtreinigungsbetriebs (ASN) sind nun gebündelt und
bilden mit rund 850 Beschäftigten den größten Betrieb der Stadt Nürnberg.
Es wird künftig einen Ansprechpartner
für die Bürgerinnen und Bürger in Nürnberg für sämtliche Belange des
öffentlichen Raums unter einer Service-Nummer geben. Die Servicenummer (0911
231 7637) ist zu den üblichen Bürozeiten geschaltet. Rund um die Uhr können
Anliegen auch per Mail (soer@stadt.nuernberg.de)
oder Fax (0911 231 144 10) übermittelt werden.
Hort
Schülertreff Kornburg e. V.
In den letzten Wochen gab es viele
Diskussionen um die Zukunft der Bildungs- und Betreuungsaktivitäten in
Kornburg. Dadurch, dass immer weniger Kinder in Kornburg leben, müssen für den
Erhalt von Kindergarten, Schule und Hort kurzfristige Maßnahmen eingeleitet
werden. Im evang. Kindergarten wird es deshalb in
Zukunft eine Kinderkrippe geben. Allerdings wird es nicht die letzte Krippe im
Nürnberger Süden sein.
Für die Kornburger Grundschule und den
Hort ist eine kurzfristige Auslastung nur über Gastschulkinder möglich. Deshalb
wäre es für Eltern aus dem Nürnberger Süden, die keinen Hortplatz bekommen,
interessant, ihre Tochter oder ihren Sohn im Kornburger Hort in Verbindung mit
einem Gastschulantrag anzumelden.
Der Hort Schülertreff Kornburg e. V.
ist eine Elterninitiative. Es haben 75 Kinder der 1.-4. Klasse die Möglichkeit,
ihre Freizeit vor und nach der Schulzeit zu verbringen. Der Hort trägt dazu
bei, dass die Versorgungsquote bei den Grundschülern ca. 50 % beträgt. Das
zeugt von sehr guter pädagogischer Arbeit durch das Hort – Team. Außerdem haben
die Eltern ein großes Mitsprache- und Mitbestimmungsrecht bei der Gestaltung
des Hortlebens.
Um Eltern einen Einblick zu geben,
veranstaltet der Kornburger Hort einen
Tag der offenen Tür
am Samstag, den 14. März 2009 von 14 –
16 Uhr
Martin Luther King Schule
in der Luther-King-Str. 14, 90455
Nürnberg
Weitere Informationen auf der Homepage
des Hortes unter:
http://kita-bayern.de/n/hort-kornburg/f01.htm
Ich hoffe, dass sich viele Eltern über
das Angebot des Kornburger Hortes informieren.
Ihr Harald Dix
Mitglied des Nürnberger Stadtrates
Stadtteilbetreuer von Kornburg und Katzwang
0163 729 77 81
Januar 2009, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
Stadtrat Harald Dix
berichtet aus dem Nürnberger Rathaus
Liebe
Kornburgerinnen und Kornburger, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das Thema Verkehr ist eines der
Schwerpunktthemen im Nürnberger Stadtrat. Auch der Nürnberger Süden steht auf
der Tagesordnung der aktuellen Diskussionen.
Verkehrsdichte bzw.
Querschnittszählung 2008
Die jährliche Querschnittszählung 2008
fand am 22. und 23 Juli statt. An insgesamt 80 Zählstellen erfassten 197
Schülerinnen und Schüler in vier Intervallen die Verkehrsmengen nach
Fahrzeugarten getrennt. Auch die Kornburger Hauptstraße in Höhe der
Autobahnbrücke war eine Zählstelle. Dabei wurde folgendes Ergebnis über Kfz in
16 Stunden ermittelt:
|
1999 |
2000 |
2001 |
2002 |
2003 |
2004 |
2005 |
2006 |
2007 |
2008 |
|
11.466 |
10.891 |
11.371 |
13.155 |
10.439 |
10.124 |
10.877 |
9.978 |
9.754 |
11.757 |
Somit ist erkennbar, dass es in den
letzten Jahren wieder einen Anstieg der Verkehrsmenge gibt. Die
Verkehrsbelastung in Kornburg ist über 10 Jahre gesehen weiterhin auf sehr
hohem Niveau. Hauptgrund ist, dass durch Kornburg eine wichtige Einfallstraße in
das Stadtzentrum führt. Die Klagen der Anwohner an der Kornburger Hauptstraße
über hohe Lärm- und Abgasbelastungen müssen ernst genommen werden. Der Wunsch
nach einer Reduzierung des Kfz-Verkehrs, insbesondere des Schwerlastverkehrs,
und seiner negativen Begleiterscheinungen veranlasst mich, weiterhin
verkehrsberuhigende und verkehrsreduzierende Maßnahmen für Kornburg zu fordern.
Ein wichtiger Beitrag ist sicherlich
die seit Jahren geforderte Umgehungsstraße ab der Autobahnbrücke im Süden um
das westliche Kornburg bis zur Einmündung im Norden am Bruckweg. Aber auch die
wünschenswerte Stadtbahn nach Kornburg darf nicht vergessen werden.
Verkehr durch die Hirschenholzstraße
In der Hirschenholzstraße hat auch
2008 die Verkehrsmenge weiter zugenommen und somit verstärkten Schwerverkehr
nach Kornburg über die Ringelnatzstraße gebracht. Insgesamt passierten hier
7.066 Kfz/16h die Stadtgrenze. Die Zunahme betrifft vor allem den
Schwerverkehr, der von 258 auf 300 Kfz/16h angestiegen ist.
Die Idee der Verwaltung, die aktuelle
nicht kontrollierbare Beschilderung um den Zusatz „zulässiges Gesamtgewicht“ zu
ergänzen, ist ein wichtiger Vorschlag. Eine endgültige Entscheidung muss noch
mit den Nachbargemeinden abgestimmt werden. Diese Lösung würde spürbar dazu
beitragen, die Belastungen durch den Schwerverkehr zu mindern und den
Schleichweg für LKW`s von der A 6 nach
Nürnberg-Zentrum zu sperren.
Fußgängerüberweg im Kornburger Süden
Ich habe im Juli 2008 einen Antrag
über die SPD-Fraktion an den Verkehrsausschuss gestellt. Hintergrund ist, wegen
der sehr hohen Verkehrsdichte in der Kornburger Hauptstraße einen sicheren
Fußgängerüberweg in der Höhe des Kalkgrubenwegs einzurichten und entsprechende
Kostenvoranschläge vorzulegen. Nach dem letzten Gespräch mit der Verwaltung
wurde klar, dass eine Druckampel aus Kostengründen wahrscheinlich nicht
genehmigt wird. Eine Lösung wäre aber eine Fußgängerinsel analog derer im
Kornburger Norden.
Dazu müsste die Bushaltestelle in
Kornburg Süd stadtauswärts umgebaut werden, um die Schutzinsel auf der
Kornburger Hauptstraße einzurichten. Notwendig wäre ein Umbau der
Bushaltestelle in eine Fahrspur, die gleichzeitig eine Haltestelle beinhaltet
und die Erneuerung und Versetzung des Gehweges.
Mit dieser Maßnahme wären dann alle
Bushaltestellen in Kornburg durch Fußgängerinseln bzw. durch Ampeln
abgesichert. Ebenfalls wäre dies eine verkehrsberuhigende Maßnahme, da der
Durchgangsverkehr durch die Schutzinsel abgebremst würde.
Falls Sie Kritik, Anregungen oder
Zustimmung zu dem vorgeschlagenen Fußgängerüberweg haben, schreiben Sie mir:
Ihre SPD Kornburg 
Harald Dix Johannes Breitner
Stadtrat (SPD-Fraktion) Vorsitzender der SPD Kornburg
Dezember 2008, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
Liebe Kornburgerinnen, liebe Kornburger,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Leserinnen und Leser,
Der erste Haushalt
der neuen Legislaturperiode im Nürnberger Stadtrat wurde am Freitag, 21.
November 2008, nach anderthalbtägigen Beratungen mit großer Mehrheit
verabschiedet.
SPD und CSU trugen das
umfangreiche Zahlenwerk nach intensiven Diskussionen im Vorfeld gemeinsam. Auch
die Vertreter der Bunten und der Guten stimmten der Haushaltssatzung zu. Das
mit den Haushaltsberatungen verbundene Einsparpaket über 50 Millionen Euro
jährlich wurde ebenfalls mit großer Mehrheit beschlossen.
Kämmerer Harald Riedel hat mit seinem ersten Haushaltsplan nahtlos an seine „Kassensturz“-Analyse vom Juli 2008 angeknüpft. Die damalige Devise „Sparen – Investieren – Modernisieren“ wurde im Haushaltsplanentwurf mit konkreten Maßnahmen verankert. Ein notwendiges Sparpaket wurde ausgearbeitet, Investitionen für die nächsten vier Jahre wurden auf den Weg gebracht und die Modernisierung der Verwaltung wird in Angriff genommen.
Im einzelnen hat der Stadtrat Aufwendungen in Höhe von 1 331,7 Millionen Euro für 2009 beschlossen. Das Defizit wird im kommenden Jahr 22,8 Millionen Euro betragen und kann aus der Ergebnisrücklage ausgeglichen werden. Damit ist der Haushalt genehmigungsfähig. Für Investitionen wird die Stadt in den kommenden vier Jahren 498,5 Millionen Euro alleine an städtischen Haushaltsmitteln aufbringen.
Harald Riedel: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Verhandlungen. Sie haben gezeigt, dass es im Nürnberger Stadtrat eine breite Mehrheit für die notwendigen Zukunftsinvestitionen in Kinderbetreuung und Infrastruktur einerseits und für einen sparsamen Umgang mit den Steuermitteln andererseits gibt.“
Im Haushaltsplan 2009 ist ein großer Etat für den Bereich Jugend, Familie und Soziales eingestellt worden. Dabei ist ein Schwerpunkt die Erweiterung der Kinderkrippen. Kinderkrippen sind pädagogische Einrichtungen für Kinder unter drei Jahren. Hier werden in der Regel zehn bis zwölf Kinder von zwei pädagogischen Fachkräften betreut.
Auch der evang. Kindergarten in Kornburg profitiert von den Beschlüssen des Stadtrates. Durch den hohen Zuschuss, den der Kindergarten erhält, kann nun eine Krippe eingerichtet und der Kindergarten nachhaltig gesichert werden. In der Krippe des evang. Kindergartens sollen dann ca. 12 Plätze angeboten werden, im Kindergarten ca. 25.
Auch wenn sich einzelne Personen oder
Vereine die Rettung des Kindergartens auf die eigene Fahne schreiben, möchte
ich dazu anmerken: Dieser Erfolg hatte viele Väter !
Auch das Thema Schule stand auf der Tagesordnung der Haushaltsberatungen. Ein Schwerpunkt war die ganztägige Betreuung und Versorgung von Kindern und Jugendlichen durch die Erweiterung der Ganztagesschulen. Aber auch die Probleme um Klassengrößen und Bildungschancen wurden diskutiert.
Schon am 17.10.2008 wurde auf Antrag von Anja Prölß-Kammerer und Harald Dix im Schulausschuss über die Kornburger Grundschule beraten. Hintergrund war die Klassenbildung. Da nur 29 Schülerinnen und Schüler angemeldet waren, wurde die erste Klasse nicht geteilt.
Nicht nur, dass die bayerische Staatsregierung kleine Klassen mit maximal 25 Kindern pro Klasse für dieses Schuljahr versprach, dies hat auch Folgen für die Ausstellung mit Lehrerwochenstunden, was die Martin Luther King Schule besonders hart trifft.
Die Stadt Nürnberg hat in den letzten Jahren
gerade im Grund- und Hauptschulbereich mit den Projektmitteln sowie den
Budgetmitteln, die zur Profilierung der Schulen dienen sollen, viel getan, die
Schulen in ihrer individuellen Entwicklung und Profilierung zu stärken. Gerade
kleine Stadtrandschulen wie die Grundschule in Kornburg, die die SPD stärken
will, haben in den letzten Jahren viel geleistet und wurden daher nicht zuletzt
auch immer wieder von StadträtInnen sowie der
städtischen Schulverwaltung als beispielhaft hervorgehoben. Dies zeigte sich
gerade in der Initiative der Schule, sich als „Martin-Luther-King-Schule“ zu
benennen.
Wir sehen dieses Engagement der
Schule, was übertragbar natürlich auch für andere Schulen gilt, durch das rein
bürokratische Denken der Kultusverwaltung gefährdet. Wir haben nochmals die
Verantwortlichen angeschrieben. Vielleicht lenkt die Regierung von
Mittelfranken bzw. das Kultusministerium noch ein. Wir hoffen es im Namen
unserer Kinder.
Über meinen Antrag für den Stadtteil
Kornburg, einen sicheren Fußgängerüberweg
(z.B. Druckampel, Fußgängerinsel oder Zebrastreifen) in der Kornburger
Hauptstraße in Höhe des Kalkgrubenwegs einzurichten, werde ich in der nächsten
Ausgabe des Mitteilungsblattes berichten.
Wir wünschen allen Bürgerinnen und
Bürgern ein friedlichen und besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues
Jahr.
Harald Dix Johannes Breitner
Stadtrat (SPD-Fraktion) Vorsitzender
der SPD Kornburg
September 2008, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
Liebe Kornburgerinnen
und Kornburger,
am Sonntag, dem 28.
September 2008 sind Sie aufgerufen, den bayerischen Landtag und den
mittelfränkischen Bezirkstag für die nächsten fünf Jahre neu zu wählen. Wir
bitten Sie herzlich von Ihrem Wahlrecht
Gebrauch zu machen, denn eine gut funktionierende Demokratie wird durch aktive
Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gestärkt und stabilisiert. Falls Sie am
Wahltag nicht zu Hause sein sollten, fordern Sie bitte beim Wahlamt der Stadt
Nürnberg Ihre Briefwahlunterlagen an.
Den Kornburger
Sozialdemokraten ist klar, dass wir an diesem Tag nicht alle Stimmen aus
Kornburg erhalten können, weil es unter Ihnen auch Wählerinnen und Wähler mit
anderen längerfristigen Grundüberzeugungen gibt. Es würde uns aber sehr freuen,
wenn wir in unserem Stadtteil ein ähnlich gutes Ergebnis, wie bei den
Kommunalwahlen im Frühjahr dieses Jahres durch Sie erhalten würden.
Sie können sich über
die Landtags- und Bezirkstagswahlen auch an unserem
Infostand am Samstag, dem 20.September 2008 von 7.30 Uhr bis ca. 11.00 Uhr in
der Kornburger Hauptstraße vor den Bäckereien informieren. Wir freuen uns auf
Ihren Besuch.
Unsere
Landtagskandidatin Helga Schmitt-Bussinger und unser Bezirkstagskandidat Robert Schmitt sind für Sie ca. von 7.30 Uhr
bis 8.30 Uhr an unserem Stand in Kornburg anwesend.
Ihre
SPD Kornburg
Johannes Breitner
Vorsitzender
August 2008, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
SPD
Kornburg Pressedienst
Verkehrspolitik
für den Nürnberger Süden
Liebe Kornburgerinnen
und Kornburger,
das Thema Verkehr ist
bereits seit über 30 Jahren ein Dauerbrenner in unserem Kornburg. Im
Flächennutzungsplan sind für unseren Stadtteil noch weitere Grundstücke für
eine Wohnbebauung ausgewiesen, zudem wachsen auch in unseren Nachbargemeinden
die Neubaugebiete ständig an. Den dadurch zusätzlich entstehenden Verkehr kann
unser Straßennetz nicht mehr aufnehmen.
Die Diskussion um
eine Umgehungsstraße wird schon sehr lange geführt und birgt die Gefahr, dass
diese Debatte bis zu einer endgültigen Entscheidung noch viele Jahre dauert. Die weitere Bebauung
in unserem Umfeld schreitet voran und zwischen den Stadtteilen Weiherhaus,
Herpersdorf und Worzeldorf ist es fast unmöglich, eine neue Umgehungsstraße zu
bauen. Die Trasse hierfür würde dann eventuell durch den Forst zur Autobahn A
73 führen. Es müsste Bannwald und Landschaftsschutzgebiet vernichtet werden.
Unter
Berücksichtigung der Interessen aller betroffenen Stadtteile ist das
Verkehrsplanungsamt hier gefordert, Lösungskonzepte zu erarbeiten. Eine
Kornburger Ortsumgehung würde zwar sinnvollerweise unseren Ortskern entlasten,
aber auch neuen Verkehr anziehen, wenn die Autobahn A 6 wieder einmal im Stau
erstickt.
Folgende
kurzfristigen Maßnahmen wären sinnvoll:
- Einen weiteren
Fußgängerüberweg über die Kornburger Hauptstraße in Höhe des Kalkgrubenweges
und der Keilstraße, um gefahrlos eine Überquerung zu ermöglichen. Der Antrag
hierzu wurde bereits von Stadtrat Harald Dix an die Verwaltung gestellt!
- Ein Verbot für den
Schwerlastverkehr über 12 t zulässiges Gesamtgewicht für die Ortsdurchfahrt in
Kornburg.
- Ein generelles
Tempo 30 auf der gesamten Kornburger Hauptstraße, um den Durchgangsverkehr
unattraktiv zu machen.
- Die geplante Stadtbahn
nach Kornburg muss umgesetzt werden, damit Pendler aus dem Landkreis Roth auf
den öffentlichen Personennahverkehr umsteigen können und somit den
Durchgangsverkehr in Kornburg entlasten.
Die SPD Kornburg wird
weiter unsere verkehrspolitischen Probleme aufgreifen und auch zukünftig
konstruktive Vorschläge einbringen.
Ihr
Harald Dix
Johannes Breitner
Stadtrat
(SPD-Fraktion)
Vorsitzender der SPD Kornburg
März - April 2008, Mitteilungsblatt Worzeldorf - Kornburg & Meier Magazin
Kornburg
bleibt
rot –
SPD-Kandidat
Harald Dix in den Nürnberger Stadtrat gewählt
Liebe Mitbürgerinnen und
Mitbürger aus Kornburg,
herzlichen Dank für das überwältigende
Vertrauen, das Sie Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und der SPD-Stadtratsliste
bei den Kommunalwahlen am 2.März 2008 gegeben haben. Bei beiden Wahlgängen
wurde die SPD nicht nur in Gesamt-Nürnberg, sondern auch in Kornburg die mit
Abstand stärkste Partei. Dr. Ulrich Maly hat in allen drei Stimmbezirken
unseres Stadtteiles über 60 Prozent Zustimmung erhalten, in Kornburg-Mitte
sogar über 70 Prozent. Auch bei der Stadtratswahl erreichte die SPD in allen
Kornburger Wahllokalen die meisten Stimmen (Bestes Ergebnis auch hier
Kornburg-Mitte mit über 51 Prozent).
Durch Ihre Unterstützung ist nach 30 Jahren mit dem ehemaligem
AEG-Betriebsratsvorsitzenden und aktiven IG-Metaller Harald Dix wieder ein
Kornburger Sozialdemokrat in den Nürnberger Stadtrat eingezogen.
Nach der
Eingemeindung zur Stadt Nürnberg war der frühere Kornburger Bürgermeister
Christof Dotzauer(SPD) von 1972 bis 1978 in unserem Stadtparlament vertreten.
Ab diesem Zeitraum hat sich unser scheidener
Ortssprecher und langjähriger SPD-Genosse Stefan Kunz kommunalpolitisch für
Kornburg eingesetzt. Zunächst von 1978 bis 1985 im Kornburger Ortsbeirat und
seit 1985 als unser Ortssprecher. Viele Dinge in unserem Stadtteil, die uns
heute selbstverständlich erscheinen, wären ohne das langjährige aktive Wirken
von Stefan Kunz undenkbar. Zu seinen größten Verdiensten gehören unter anderem sein unermüdlicher Einsatz für
unser kulturelles Leben in Kornburg und die Gründung und Leitung des Kornburger
Bürgertreffs. Weil Kornburg jetzt im Stadtrat vertreten ist, erübrigt sich für
die kommende Legislaturperiode die Wahl eines Ortssprechers. Für unsere kommunalpolitischen Bürgerinteressen steht
Ihnen jetzt Stadtrat Harald Dix zur Verfügung. Aber auch Stefan Kunz wird uns
in Zukunft für die Leitung des
Bürgertreffs und die kulturelle Arbeit in Kornburg erhalten bleiben. Außerdem
wird er weiterhin als Ehrenvorsitzender, Schriftführer und Webmaster für die
SPD Kornburg aktiv sein.
Lieber Stefan, wir danken
Dir für Deine hervorragenden Verdienste für unser Kornburg und wünschen Dir
viel Glück und Gesundheit, damit Du uns noch lange erhalten bleibst!
Lieber Harald, auch Dir
wünschen viel Glück, Gesundheit, Kraft und Stehvermögen für Deine
verantwortungsvolle Aufgabe im Nürnberger Stadtrat!
Liebe Kornburgerinnen
und Kornburger,
wir freuen uns weiterhin
auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen und den Kornburger Vereinen und
Verbänden. Ihre Anregungen und Ideen lassen wir gerne in unsere ehrenamtliche
Arbeit einfließen. Wenn Sie unserer Partei nahe stehen und in unserem
Ortsverein mitarbeiten wollen, teilen Sie uns Ihr Interesse mit.
Ihr
Johannes Breitner
Vorsitzender der SPD
Kornburg
www.spd-kornburg.de
kornburgspd@aol.com